Archiv der Kategorie: Krimikritik

Nausicaa Marbe: Schmiergeld

  Dreiste Immobiliendeals, gefakte Ausschreibungen, gekaufte Journalisten – die niederländische Kleinstadt Haarlem, westlich von Amsterdam ist ein einziger Sumpf, zumindest in Nausicaa Marbes bösem Roman „Schmiergeld“, mit dem die 1963 in Rumänien geborene Autorin voriges Jahr die „Diamanten Kogel“ für … Weiterlesen

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Patrick McGinley: Bogmail

Geballtes Wissen fällt in Patrick McGinleys Debüt „Bogmail“ einen Mann. Nicht ausversehen, sondern ganz und gar absichtlich. Mit Band 25 der Enzyclopaedia Britannica schlägt der Kneipenbesitzer Roarty seinem lästigen Barkeeper den Schädel ein und verscharrt dessen Leiche im irischen Moor. … Weiterlesen

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Max Bronski: Der Pygmäe von Obergiesing

Den Pygmäen von Obergiesing nennen sie Alois Womack, einen so schwarzen, wie urbayrischen Tausendsassa, ein musikalischer Alleinunterhalter, der auch mal kongolesische Tänze aufführt, wobei er vom Kongo so viel Ahnung hat wie Max Bronskis Münchner Antiquitätenhändler Gossec, ein Mann mit … Weiterlesen

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Friedrich Ani: Nackter Mann, der brennt

Ludwig Dragomir ist ein von Hass getriebener. Seit er im süddeutschen Heiligsheim aufgetaucht ist, verschwinden dort alte Männer. Sie werden tot aufgefunden. Es könnten Unfälle gewesen sein. Doch so ganz sicher ist sich die Kommissarin Anna Darko da nicht. Sie … Weiterlesen

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Ottessa Moshfegh: McGlue

McGlue ist Seemann und schwerer Alkoholiker. Schnaps ist denn auch, was ihn vor allem interessiert. Die Welt, das Leben, andere Menschen gar sind ihm reichlich egal – zumal sein Gedächtnis porös ist. Schuld ist ein Unfall. Er war von einem … Weiterlesen

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Gudrun Lerchbaum: Lügenland

Aufruhr in Europas Mitte. Österreich ist zu einem autoritär regierten Staat geworden, der seine Bürger engmaschig überwacht. Die Aufrechten sind am Ruder. So nennen sich jene, die den Kanzler stellen und meinen, Österreich gerettet zu haben – vor Einwanderern, vor … Weiterlesen

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Nathan Larson: Zero One Dewey

Gut geht diese Geschichte nicht aus. Aber von einer Dystopie, wie Nathan Larsons Dewey-Decimal-Trilogie eine ist, kann wohl niemand ernsthaft erwarten, dass am Ende ein Liebespaar aus der zerstörten Stadt in den Sonnenuntergang fährt. Denn New York, wo die Romanreihe … Weiterlesen

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