Archiv der Kategorie: Krimikritik

Rosamund Lupton: Lautlose Nacht

  Ziemlich schattig geht es in Rosamund Luptons Roman „Lautlose Nacht“ zu, der im winterlichen Alaska nördlich des Polarkreises spielt. Kein Tageslicht und eisige minus 20 Grad gibt es da, doch fällt die Temperatur während eines Sturms gar auf 55 … Weiterlesen

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Liza Cody: Miss Terry

  Im Titel steckt bereits alles. Miss Terry nennen jene die Protagonistin, die sich erst gar nicht die Mühe machen, genau hinzusehen. Denn Liza Codys fein gezeichnete Protagonistin heißt Nita Tehry, mit „h“ und nur einem „r“. Und allein mit … Weiterlesen

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Newton Thornburg: Schwarze Herde

Bob Blanchard ist eigentlich Werbetexter, doch schmiss er alles hin und zog mit seiner Familie aufs Land. In den Ozarks ist er, wie der Autor Newton Thornburg in den 1970ern selbst, vorübergehend zum Rinderzüchter geworden. Doch Blanchards Frau fühlt sich … Weiterlesen

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Quentin Mouron: Notre-Dame-de-la-Merci

Notre-Dame-de-la-Merci heißt das abgeschiedene kanadische Dorf in den Wäldern Québecs, in dem der heute 27-jährige, im schweizerischen Lausanne geborene Quentin Mouron seine Kindheit verbrachte und dem er in seinem zweiten Roman ein nicht eben schmeichelhaftes Denkmal setzte. Es schneit und … Weiterlesen

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Donald Ray Pollock: Die himmlische Tafel

Ein besseres Leben. Das ist, was die drei Jewett-Brüder wollen. Zusammen mit ihrem Vater schuften sie im US-amerikanischen Georgia auf den Feldern eines Großgrundbesitzers, hausen in einer armseligen Hütte und ernähren sich vom Fleisch eines verendeten Schweins. Der gewalttätige Vater … Weiterlesen

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Nausicaa Marbe: Schmiergeld

  Dreiste Immobiliendeals, gefakte Ausschreibungen, gekaufte Journalisten – die niederländische Kleinstadt Haarlem, westlich von Amsterdam ist ein einziger Sumpf, zumindest in Nausicaa Marbes bösem Roman „Schmiergeld“, mit dem die 1963 in Rumänien geborene Autorin voriges Jahr die „Diamanten Kogel“ für … Weiterlesen

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Patrick McGinley: Bogmail

Geballtes Wissen fällt in Patrick McGinleys Debüt „Bogmail“ einen Mann. Nicht ausversehen, sondern ganz und gar absichtlich. Mit Band 25 der Enzyclopaedia Britannica schlägt der Kneipenbesitzer Roarty seinem lästigen Barkeeper den Schädel ein und verscharrt dessen Leiche im irischen Moor. … Weiterlesen

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