Archiv der Kategorie: Krimikritik

Tawni O’Dell: Wenn Engel brennen

Man muss sie sich wohl als ziemlich garstigen Ort vorstellen: die Bergbauregion des Bundesstaates Pennsylvania an der US-amerikanischen Ostküste. An einigen Stellen brennen dort tatsächlich seit über 50 Jahren gewaltige Kohleflöze. In der Luft hängt ständig beißender Schwefelgestank. Die Hitze … Weiterlesen

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Heinrich Steinfest: Gebrauchsanleitung fürs Scheitern

Jede/r kennt es, nicht alle reden gern darüber: das Scheitern. Dabei ist es für gute Geschichten, für gute Kriminalgeschichten allemal, unabdingbar. Wenn alles nach Plan läuft, mag das im Leben zwar beruhigend (wenngleich selten) sein, erzählt ist das aber meist … Weiterlesen

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Sonja M. Schultz: Hundesohn

Erst steht sein geliebter Alpha Romeo in Flammen, dann macht jemand seine Bude unbewohnbar, zertrümmert die Möbel, ritzt „Bastard“ ins Sofa. „Da wühlte einer in seinem Leben“, heißt es in Sonja M. Schultz‚ klasse Debüt Hundesohn, einem Roman der im … Weiterlesen

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Lisa McInerney: Blutwunder

Ryan Cusack sitzt zwischen allen Stühlen. Da ist es zwar maximal ungemütlich, doch führt jeder Schritt, etwas an seiner Situation zu ändern, nur in die nächste Katastrophe. Eine dankbare Figur hat sich die irische Autorin Lisa McInerney da ausgedacht. Glücklicherweise … Weiterlesen

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Jonathan Robijn: Kongo Blues

Er ist sich selbst fremd, der Protagonist in Jonathan Robijns Roman „Kongo Blues“. In seinen Träumen ist da ein afrikanisches Dorf, eine Sandpiste, sind da Menschen, die er nicht kennt. Aufgewachsen ist der dunkelhäutige Morgan bei einem weißen Ehepaar in … Weiterlesen

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Kate Atkinson: Deckname Flamingo

Spionin? Warum nicht? Denkt sich im Jahr 1940 die 18-jährige Julia Armstrong, als sie vom MI5 rekrutiert wird. Was sich für die junge Frau zunächst aufregend anhört, entpuppt sich jedoch als öder Schreibtischjob. Ein Kollege hat eine Gruppe britischer Nazisympathisanten … Weiterlesen

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Friedrich Ani: All die unbewohnten Zimmer

Wer noch nie einen Roman von Friedrich Ani gelesen hat, mag die Ansammlung eigenwilliger Gestalten in „All die unbewohnten Zimmer“ etwas befremdlich finden. Für alle anderen sind es alte Bekannte, die sich da, bisher jeder in seinem Romanuniversum, durchs Leben … Weiterlesen

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