Archiv der Kategorie: Krimikritik

Fernanda Melchor: Saison der Wirbelstürme

Alle nannten sie nur die Hexe, eine Frau, die allein in einer Hütte in den Zuckerrohrfeldern lebte. Ein paar Jungs finden ihre Leiche in einem Abwassergraben im fiktiven La Matosa, einem Kaff im Hinterland des mexikanischen Bundesstaates Veracruz. Sie hatte … Weiterlesen

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Heinrich Steinfest: Der schlaflose Cheng

Als Serienfigur hatte der Autor Heinrich Steinfest seinen chinesischstämmigen Privatdetektiv Markus Cheng ursprünglich nicht konzipiert. Seinen ersten Auftritt hatte der im Jahr 2000 im Roman „Cheng“ und darin nahm Steinfest seine Detektivfigur förmlich auseinander, setzte ihr dermaßen zu, dass Cheng … Weiterlesen

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Gioacchino Criaco: Die Söhne der Winde

Vom Erwachsenwerden in einer abgehängten Gegend Süditaliens erzählt Gioacchino Criaco in seinem aktuellen Roman „Die Söhne der Winde“. Das Dorf Africo lag einst in den Hügeln des Aspromonte, einem Nationalpark im Süden Kalabriens. Es wurde nach einer Überschwemmung von den … Weiterlesen

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Tito Topin: Tanzt! Singt! Morgen wird es schlechter

Ein radikaler Gottesstaat mitten in Europa – in Frankreich haben die Kleriker übernommen, kontrollieren Politik und Polizei in Tito Topins Roman „Tanzt! Singt! Morgen wird es schlechter“. In einer nahen Zukunft hat der 86-Jährige seine im Original 2017 erschienene Geschichte … Weiterlesen

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Cloé Mehdi: Nicht ist verloren

„Schließ bloß nie jemand in dein Herz. Früher oder später lassen sie dich alle im Stich.“ Der 11-jährige Mattia ist gewappnet fürs Leben. Den Rat bekam er von seiner Mutter auf der Beerdigung seines Vaters. Der hatte sich in der Psychiatrie … Weiterlesen

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Lucía Puenzo: Die man nicht sieht

Ihre Zeit in Buenos Aires ist vorbei. Das wissen die drei jungen Einbrecher Enana, Ismael, beide 16, und Ajo. Er ist gerade mal 6 Jahre alt. Dabei läuft es gut. Tagsüber hausen sie in einem alten Eisenbahnwaggon. Nachts steigen sie … Weiterlesen

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Christoph Peters: Das Jahr der Katze

Das alte und das neue Japan treffen in Christoph Peters‘zweitem Thriller „Das Jahr der Katze“ gewaltsam aufeinander. Fumio Onishi ist bei der Yakuza-Organisation Nekodoshi-gumi der Mann fürs Grobe,  hat in Berlin aber etwas über die Stränge geschlagen, als er dort … Weiterlesen

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