Martin Suter: Allmen und die Libellen

knvmmdb-70.dllDer neue Roman von Martin Suter ist der Auftakt zu einer Serie um den Hochstapler und Lebemann Johann Friedrich von Allmen. Der ließ es sich mit einem üppigen Erbe lange gut gehen, muss sich die laufenden Ausgaben für seinen luxuriösen Lebensstil aber längst über Diebstähle finanzieren. Dabei bringen ihn ein paar wertvolle Jugendstil-Schalen   ziemlich in die Bredouille.

Suter erzählt gewohnt präzise, schlüssig und knapp, mit stimmig gezeichneten Figuren. Das kommt luftig und unterhaltsam daher und doch liest sich diese Geschichte mit ihren etwas absehbaren Wendungen allzu glatt und gefällig, erinnert an ein Glas Limonade im Sommer, die kurz erfrischt, aber keinen nachhaltigen Eindruck hinterlässt.

Martin Suter: Allmen und die Libellen. Roman. 197 Seiten, 9,90 Euro.

(c) Frank Rumpel

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